Gegen Ende Mai 2026 wollen wir die Schweizer Bergwelt wiedersehen und starten zu einer Rundfahrt. Zuerst geht es via Gotthard-Tunnel ins Tessin, dort ist es uns mit fast 30°C schon fast zu warm, darum ‘klettern’ wir bald auf den Lukmanier-Pass. Schon diverse Male haben wir uns hier pudelwohl gefühlt und auch jetzt – die Alpen sind noch nicht bezogen und es hat nur vereinzelt Touristen – gefällt es uns ausgezeichnet. Wir sind fast alleine in der schönen alpinen Welt unterwegs, die Bergspitzen sind noch weiss, die Wiesen grün und die Sonne scheint, es ist warm. So gefällt es auch den Hunden: mal am Wasser, mal durch den lichten Wald und über Wiesen; Hasen und Eichhörnchen sind aktiv. Am nächsten Tag fahren wir über den 2066 m hohen San Bernardino Pass, wo die Europäische Hauptwasserscheide verläuft; die Stauseen an unserer Strecke sind fast leer! Die nächste Wasserscheide befindet sich – vorbei am Marmorera Stausee – auf dem 2284 m hohen Julier. In St.Moritz sind viele Leute am See unterwegs, darum nehmen wir den nächsten Pass in Angriff: den 2235 m hohen Bernina Pass, der das Engadin mit dem italienischsprachigen Puschlav verbindet. Der Lago di Poschiavo lädt zur See-Umrundung ein, ein Kuckuck-Ruf begleitet uns. Unser Timing war optimal, das herrliche Frühsommer-Wetter war uns hold und auf der Rückfahrt staute der Pfingstverkehr in den Süden sowohl am Gotthard wie am San Bernardino auf 20 km Länge mit Wartezeiten von rund 3 Stunden, während in unserer Richtung alles frei war.
























