In der 2. März Hälfte müssen wir nochmals auf ein ‘Interview’ in die Schweiz. Ende März 2026 – der Frühling ist auch in Skandinavien früher als sonst – haben wir die Rückfahrt mit einer kurzen Finnland-Rundreise ergänzt. Vorbei an Stockholm, Schwedens Hauptstadt zielen wir Kapellskär an. Die Fähre bringt uns in 4 Stunden auf die zu Finnland gehörende, nur 1580 km2 grosse Insel ALAND am Eingang des Bottnischen Meerbusens, auf der die Amtssprache Schwedisch ist! Dabei verlieren wir innert Kürze 2 Stunden unserer Zeit, denn einerseits ist Finnland uns 1 Stunde voraus und präzise jetzt wird auf Sommerzeit umgestellt, also nochmals 1 Stunde. Etwas gewöhnungsbedürftig, statt um 6 Uhr ist es schon 8 Uhr beim Aufstehen. Nichtsdestotrotz geniessen wir bei 8°C, Sonne und Wind eine kurze Zeit am Hafen von Mariehamn, der Hauptstadt, bevor uns am Abend eine weitere Fähre durch den wunderschönen Schärengarten – an der Küste vorgelagerte, walfischrückenähnliche Inseln – auf’s finnische Festland bringt. Dort nehmen wir die östlichste Route, quasi der russischen Grenze entlang, vorbei am Abzweiger St. Petersburg. Hinweistafeln warnen vor dem Betreten grenznaher Gebiete. In Südkarelien folgen wir der Via Karelia, spazieren unter anderem dem Saimaa-Kanal entlang (wo früher über die rund 43 km reger Schiffsverkehr von und nach Russland herrschte), über schneefreie Loipen-Strecken in Ilomantsi und im absolut empfehlenswerten Kvarken Archipel (Kvark=Hals) am Hafengelände von Björköby und dem umliegenden Naturschutzgebiet. Am Karsamstag bringt uns dann die nächste Fähre von Vaasa/FIN wieder rüber nach Umea in Schweden. Auf dem Landweg geht es dann wieder zurück zum temporär gemieteten Haus.










































































































































































































































