Der Amtsschimmel hat gewiehert – wir mussten anfangs Januar 2026 für einen Kurztrip zurück in die Heimat. Die Hunde mussten ja auch mit, deshalb fuhren wir mit dem Wohnmobil. Ab Trelleborg brachte uns die Nachtfähre rüber nach Deutschland. Die Fahrt über Berlin-Schweinfurt-Stuttgart-Singen war wettermässig speziell, teilweise mit sehr starkem Schneefall und diversen Unfällen, dann wieder plötzlich – wie vom Messer durchgeschnitten – trockene Autobahn und nebelfrei.
In der Schweiz konnten wir unseren MAN vor die ‘Haustüre’ stellen und so den Kurzaufenthalt ohne grossen Aufwand hinter uns bringen. Was immer wieder auffällt in der Schweiz, ist die unglaubliche Bautätigkeit an Orten, die doch Fragen aufwerfen. Nebst den beiden nötig gewordenen Terminen prägten schöne Nachtspaziergänge mit unseren Hunden Pipa und Luna und zwei Besuche bei uns lieben Freundinnen – selbstverständlich auch diese mit Hund/en – den Aufenthalt, bevor wir uns nach einer Einkaufsrunde und der Füllung des Gastanks wieder auf den Weg nach Schweden machen konnten.
Auf der Rückreise herrschte in Deutschland akute Blitzeisgefahr – wir hatten aber Glück und kamen um die Problemzonen herum -, sahen aber doch einige Unfälle. So bildete sich auf der Autobahn in der Region Jena nach einem Unfall ein riesiger 3-spuriger Rückstau. Da hiess es echt Geduld bewahren. Beim Warten auf die Nachtfähre in Rostock lernten wir den Spezialtransport-Fahrer Heiko kennen, der sich vorbereitete, um in der Nacht Richtung Köln aufzubrechen. Die Fähre ‘Tinker Bell’ brachte uns wieder an Schweden’s südlichsten Punkt, wo es regnete und windete. Am 2.-letzten Tag dann, nur kurz vor Ziel, hatten wir erneut ungewollt Standzeiten. Stellt euch vor, eine 2-spurige Strasse – wie hier üblich durch den Wald -, dann eine Kreuzung und schon passiert es. Es gibt ein Sprichwort unter Jägern, ‘triffst Du einen Jäger, triff ihn richtig’ und hier war die Devise ‘triffst Du einen Sattelschlepper, triff ihn richtig’. Wir standen in der Kolonne nahe am Unfallort und haben uns dann als gute Schweizer der Verpflegung der anwesenden Politessen und Polizisten angenommen. Auch in einer kalten Nacht sind eiskaltes Red Bull und Nussstangen gerne angenommen worden :-). Gesalzene Strassen und Matsch haben ihre Spuren am Wohnmobil hinterlassen, deshalb meldeten wir uns wieder zur WoMo-Wäsche an. Es hatte zwischenzeitlich auch hier wieder geschneit, eine weisse Umgebung und eisige die Strassen empfingen uns. Die Hunde freuten sich sichtlich zurück zu sein, wieder ihre bequemen Sofas und Bettli besteigen, auf die bekannte Waldrunde zu gehen und am Abend vor dem Cheminee sitzen oder am und auf dem See etwas herumspringen zu können.


















































































































