[av_post_meta]

Beim Frühstück beobachten wir ein kleines flinkes, fast schwarzes Tier mit kleinen Ohren, das gemäss Wikipedia-Recherche ein Frettchen sein könnte. Den grossen Oulujärvi-See durchqueren wir, zuerst über die Halbinsel, dann über die Brücke auf die Insel und zu guter Letzt via Fähre, die gerade anlegt als wir ankommen. Also geht’s zügig weiter und auf der anderen Seeseite zuerst über eine Schotterstrasse, an der links die schönen Seegrundstücke liegen, dann auf eine Hauptstrasse und wieder auf die E63 gegen Süden. Wir sind ganz eindeutig wieder in der ‘Zivilisation’ angelangt, denn Kreisel sind zu durchfahren, entlang der Strasse hat es einen Velo-/Fussgängerweg, der Verkehr hat deutlich zugenommen, nun sieht man wieder regelmässig die grossen LkWs mit ihren Anhängern, die insgesamt schon mal 25,5 m lang sind ! In Iisalmi, einer Stadt umgeben von jeder Menge Wasser, parkieren wir schon am Nachmittag vor dem Brauereimuseum samt Trinkhalle und vor der Olvi-Brauerei (die wir aber alle drei nicht besuchen) resp. neben dem Bootshafen. Es handelt sich um gepflegte, parkähnliche Anlagen mit Blumenrabatten und Kunstwerken, vor dem Museum ein Feld mit Hopfen, immer wieder von Wasser unterbrochen. Die Sonne hat die Wolken vertrieben und wir schlendern durch den Stadtteil. Auf unserer Erkundigungstour kommen wir an der kleinsten Kneipe der Welt mit nur gerade zwei Gastplätzen (plus 2 auf der Veranda) und an zahlreichen Kirchen vorbei. Auf dem Marktplatz findet gerade ein Karaoke-Konzert statt, dem wir einige Momente lauschen. Wir sehen wieder zahlreiche Block-Wohnhäuser und auf dem Bahnhof warten gleich zwei Güterzüge auf grünes Licht, einer davon mit unzähligen Anhängern voller Birkenstämme. Iisalmi hat zwar ein Stadtzentrum, das aber wie es uns scheint, vorwiegend aus Restaurants, Schnellimbissen und Bars sowie leer geräumten Verkaufslokalen zu bestehen scheint. Das Ganze macht den Eindruck, als dass es sich nicht um eine reiche Stadt in Bezug auf Geld handelt, die dafür mit reichlich Naturschönheiten in der Umgebung aufwarten kann. Am Abend fahren zahlreiche leere Anhängerzüge internationaler Transportfirmen zur finnischen Olvi-Brauerei, die etwas später offensichtlich beladen wieder wegfahren.